Adac 49 Euro

Adak 49 Euro

Die Mitgliedschaft im ADAC kostet für Erwachsene 49 Euro (Standard) bzw. 84 Euro (ADAC Plus). Doch die guten Konditionen werden auch dadurch gewährt, dass die Karte nur an ADAC-Clubmitglieder ausgegeben wird (im Standardtarif für 49,00 Euro pro Jahr). Je nach Leistungsumfang bietet der Automobilclub ab 49 Euro pro Jahr an. und das wurde für den ADAC offensichtlich teuer: Bekanntlich musste der Club fast 90 Millionen Euro Steuerrückstand bezahlen. Mit meiner Versicherung zahle ich nur noch ca. 20 Euro, statt 49 Euro beim ADAC.

Diesel-Pkw neu umweltfreundlicher als verschrieben - Im derzeitigen ADAC Ökotest liegen Euro 6c und 6d Temp Fahrzeuge weit unter den erlaubten Stickoxidgrenzwerten.

Jeder, der heute einen neuen Diesel-Pkw kauft, muss sich keine Gedanken über mögliche Grenzwertüberschreitungen bei den Stickoxidgehalten machen: Alle bisher auf der Strasse vermessenen Euro 6c und 6d Temp Fahrzeuge entsprechen, wie der vorliegende ADAC Ökotest gezeigt hat, wesentlich strengeren als den von der EU vorgeschriebenen Stickoxidanforderungen (NOx). Dabei lagen die Fahrzeuge nicht nur weit unter dem im Fahrversuch (RDE-Methode) verwendeten Toleranzgrenzwert von 168 mg/km für Dieselfahrzeuge, sondern auch unter dem derzeitigen Euro 6 WLTC-Grenzwert von 80 mg/km.

Der Gerichtshof der EU hatte im Jahr 2018 die von der EU-Kommission herausgegebenen Toleranzangaben für Straßenversuche nach Beschwerden der Großstädte Paris, Brüssel und Madrid für null und nichtig befunden. Zur Berücksichtigung der technisch und statistisch bedingten Unrichtigkeiten bei den RDE-Messungen wurden von der EU-Kommission die so genannten Konformitätsfaktoren (CF) definiert.

Für Dieselfahrzeuge der Klasse 6 wurde beispielsweise ein Stickoxidgrenzwert von 80 mg/km für die Prüfstandsmessungen festgesetzt. Das bedeutet, dass seit dem 1. Januar 2017 (ab dem 1. Januar 2019 für Neuzulassungen von Personenkraftwagen) neue typgeprüfte Diesel-Personenkraftwagen für eine vorübergehende Zeit bis zu 168 mg/km Stickoxid (NOx) anstelle von 80 mg/km emittieren können.

Dominante Position

Eine marktbeherrschende Stellung der Betriebe mit zusätzlichen Wettbewerbsvorteilen per se zu sichern, verkehrt das Wirtschafssystem. Kartellbehörden verlangen von den Verbrauchern zu hoch angesetzte Tarife und setzen ihre Kaufkraft gegenüber kleinen Anbietern ein. Der ADAC hat mit fast 19 Millionen Abonnenten eine monopolistische Stellung. Es wird erwartet, dass der ADAC einen Anteil von mehr als 80% am Markt hat. Der ADAC ist auch ein "natürliches Monopol", da die Mehrkosten für einen anderen Auftraggeber fast Null sind.

Die ADAC hat einen dritten Leistungshebel. Der ADAC vertreibt seine Anschreiben nicht wie andere Versicherungen, sondern verknüpft das Erzeugnis mit der Verpflichtung, Mitglied im Verband zu werden. Der ADAC macht sich dies in zweifacher Hinsicht zunutze. Mit rund 1 Milliarde Euro an Beiträgen werden nur 100 Millionen mit einem kleinen Spezialsteuersatz besteuert.

Unbekannt scheinen das Bundeskartellamt, der Bundesminister der Finanzen, der "freiwillig" auf Steuergelder verlässt, und sogar das Bundesministerium der Justiz, das seit geraumer Zeit die Diffraktion des Verbandsrechts durch den ADAC hätte feststellen müssen. Das ist kein Club. Der ADAC ist kein Club. Diese sind nur "im Club", denn es gibt das "Anschreiben mit Kombipannenhilfe". Daß der ADAC bei seinen Abnehmern nicht so gut abschneidet, verdeutlicht ein Kostenvergleich von Schonschriften.

Beispielsweise kosten die ADAC-Mitgliedschaft mit Abschlepphilfe allein in Deutschland 49 Euro, während HUK Coburg beispielsweise den Schutbrief Europa für 6 bis 12 Euro ausgibt. Der ADAC hat mit einem Prämiensystem dafür Sorge getragen, dass seine fast 1700 "Rollenden Werkstätten" auch Akkus anbieten. Durchschnittlich verkaufte jeder gelber Engelskopf im vergangenen Jahr 100 Akkus zu monopolistischen Preisen.

Zahlreiche Mailings beweisen, dass der ADAC wenig engelsgleiches Verhalten an den Tag legt, wenn er sich durch Aufträge mit kleinen Abschleppfirmen schlägt. Daß der ADAC manchmal zweifelhafte Vertriebsmethoden anwendet, beweisen die Mitgliederwerbungskampagnen bei Fahrausbildungen oder jungen Menschen. Das Bestreben des ADAC, die Provisionserträge für seine Mitglieder zu maximieren, wird durch zahlreiche zusätzliche Produkte mit ADAC-Beschriftung wie Leihgaben, Reise- oder Postautofahrten deutlich.

Gerade dieses seltsame Wesen hat sich nun bei großen skandalösen Ereignissen gezeigt. Der ADAC entfaltet eine eigene, nicht kontrollierbare Dynamik. Ohne Kontrollorgane kann man kein Geschäft mit einem Jahresumsatz von 2 Milliarden Euro wie einen Tennisclub aufrechterhalten. Durch den ADAC selbst wird das ADAC-System nicht verändert. Nur die Bündelung aller ökonomischen Tätigkeiten - inklusive Ausfallhilfe - in einem realen Betrieb kann die Antwort sein.

Es sind nicht die skandalösen Hubschrauberflüge, die gefälschten Teilnahmen und Villen, die das Thema sind, sondern das Gesamtsystem als solches. Die Mannschaft benötigt einen neuen Anfang von Innen und Aussen. Eines sollte jedoch nicht in Zweifel gezogen werden: Er benötigt den ADAC (oder wie auch immer der Klub danach genannt werden mag) für Lobbyarbeit im Sinne von Autofahrern, Politiker und Autoindustrie.

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