Anschlussfinanzierung

Folgefinanzierung

Bei Ablauf der Kredit- und Zinslaufzeit (Loan-to-Value-Ratio) benötigen Sie eine entsprechende Anschlussfinanzierung. Beratung bei Folgefinanzierungen von Liegenschaften Für die Haus- oder Wohnungsfinanzierung mit einem Immobilienkredit sind in der Praxis in der Lage, eine oder mehrere Folgefinanzierungen durchzuführen. Auch wer sich für eine Bausparsumme entschieden hat, kann die Vorteile der Anschlussfinanzierung nützen. Das Handbuch beschreibt, wie die Anschlussfinanzierung abläuft und auf was die Kreditnehmer besonders achten sollten. Alle wichtigen Informationen zur Anschlussfinanzierung auf einen Blick:

In der Regel bedarf ein Immobiliendarlehen mehrerer Folgefinanzierungen. Der neue Kredit sollte immer an die individuelle und wirtschaftliche Lage angepaßt werden. Ein genauer Abgleich der Offerten kann mehrere tausend EUR ersparen. Der Kreditnehmer sollte sich während der Kreditzinsenverpflichtung nicht unter Stress begeben. Der Kreditnehmer profitiert von einer fixen Ratenzahlung, bei der ein Teil als Zins- und der andere Teil zur Rückzahlung genutzt wird.

Aus den zu Anfang festgelegten Zins- und Tilgungssätzen kann ermittelt werden, wann das Kreditvolumen getilgt ist. Noch vor wenigen Jahren war die Rückzahlung von 1 Prozentpunkt bei rund 5 Prozentpunkten üblich. Mit einer Zinsbindungsfrist von 10 Jahren wäre dann eine dreimalige Anschlussfinanzierung vonnöten. Darüber hinaus verwenden die meisten Kreditnehmer für außerplanmäßige Tilgungen Zusatzerträge wie Erben, Lohnerhöhungen oder Erträge aus Finanzanlagen.

Sie müssen sich in diesem Falle nur noch einmal mit der Anschlussfinanzierung befassen. Die Restverschuldung ist nach dem Auslaufen der ersten Festschreibungszeit in der Praxis in der Praxis noch verhältnismäßig hoch, so dass die Folgefinanzierung besonders wirkungsvoll ist. Eine günstigere Verzinsung oder ein besseres Finanzkonzept führt zu einer erheblichen Budgetentlastung.

Die einfachste Art, dies zu veranschaulichen, ist die Verwendung eines exemplarischen Vorgehens. Für die Immobilienfinanzierung wird ein Kredit in Höhe von 130.000 EUR vergeben. Der Zins und der Rückzahlungsbetrag betragen 2 Prozentpunkte, was zu einem monatlichen Satz von 433 EUR führt. Nach Ablauf der 10-jährigen Zinsbindungsfrist besteht noch eine Restverschuldung von 101.200 E. Es besteht eine Restverschuldung von 101.200 E.

Bei gleichem Zins für die Anschlussfinanzierung erhöht sich die Rückzahlung auf 3,1 vH. Der Rückzahlungsanteil wird bei einem leicht gestiegenen Zinsniveau von 2,5 Prozentpunkten auf 2,6 Prozentpunkte sinken. Wenn Sie die Offerten vergleichen und z.B. ein Offerte mit einem etwas niedrigeren Zins von 2,3 Prozentpunkten finden, können Sie in der kommenden Finanzperiode rund 2000 EUR sparen.

Mit zunehmender Höhe der Restverschuldung und zunehmender Zinsdifferenz kann bei der Anschlussfinanzierung mehr eingespart werden. Jeder, der nicht an der Anschlussfinanzierung beteiligt ist, wird von der Finanzierungsbank frühzeitig kontaktiert. Ein Consultant wird Sie mindestens drei Monaten vor Ende der Festschreibungszeit mit einem oder mehreren Offerten kontaktieren. In den meisten Fällen werden dem Kreditnehmer mehrere Anschlussfinanzierungsvorschläge mit verschiedenen Festschreibungszeiträumen unterbreitet, die nur für einen bestimmten Zeitabschnitt gelten.

Der einfachste Weg ist es, eines der beiden Offerten mit einer Signatur zu akzeptieren. Vorgehen bei Folgefinanzierungen: Bei Folgefinanzierungen nicht auf die Offerten der Finanzierungsbank abwarten, sondern die Bedingungen anderer Kreditinstitute und Versicherungsgesellschaften im Voraus selbst nachvollziehen. Der Kreditnehmer kann die laufenden Zinssätze mit einem Terminkredit 36 Monaten vor dem Auslaufen des festen Zinssatzes absichern.

Die Angebote der Wettbewerber können genutzt werden, um 36 Kalendermonate vor Ablauf der Festzinsperiode eine Anschlussfinanzierung mit Ihrer Hausbank auszuhandeln. Bei einem ungünstigen Übernahmeangebot der Finanzierungsbank ist eine Schuldenumschichtung die naheliegende Option. Die Kreditnehmer haben über die renommierten Hypothekenmakler wie Interhyp oder Hypothekendiscount unmittelbaren Zugriff auf eine große Anzahl von Anträgen.

Meistens genügt eine nicht verbindliche Verzinsung, damit die finanzierenden Banken ihr Leistungsangebot weiter verbessern können. Natürlich will die Hausbank den Kreditnehmer als Kunden haben. Dabei ist die Bonitätsprüfung bereits abgeschlossen, die Teilzahlungen sind immer fristgerecht erfolgt und die Kosten der Anschlussfinanzierung sind verhältnismäßig niedrig. Solange sich die Unternehmenspolitik der Gesellschaft nicht grundlegend verändert hat, befindet sich der Mandant in einer günstigen Verhandlungsposition.

Ist der frühere Dienstleister nicht sprechbereit, ist die bindende Finanzzusage einer anderen Hausbank oder Versicherungsgesellschaft erforderlich. Bei dieser Option muss der Kreditnehmer entsprechend mehr Zeit aufwenden. Anstelle einer bloßen Anschlussfinanzierung wird nun eine Umschuldungsplanung durchlaufen. Sie ersetzt das Kredit des vorherigen Anbieters und trägt die verbleibende Grundgebühr.

Anstatt auf die Offerten der Finanzierungsbank zu warteten, können Kreditnehmer auch im Vorfeld selbstständig werden. Das ist besonders dann sinnvoll, wenn mit einem Anstieg des Zinsniveaus zu rechnen ist. Die Abstimmung des bisherigen Darlehens mit einem neuen kann bereits ein Jahr vor Ablauf der Festschreibungszeit erfolgen. Es ist jedoch darauf zu achten, dass zwischen dem Abschluß des Darlehensvertrages und der Ermittlung der Zusagezinsen ein hinreichend langer Zeitraum mit der erwerbenden Hausbank abgestimmt wird.

Im Falle von mehr als zwölf Monate stellt die BayernLB für die Erbringung von Dienstleistungen nahezu immer Zinsen in Rechnung. Jeder, der seine Anschlussfinanzierung an dieser Stelle reguliert, sollte sich zunächst bei Intermediären über die momentanen Zinsen informieren und dann seinen früheren Kreditgeber bitten, ein Angebot abzugeben. Die Vergabe eines Terminkredits sichert den laufenden Zins für das Ende der Festschreibungszeit.

Das Terminkreditgeschäft ist im Grunde genommen eine Investition in die steigenden Sätze. Wenn diese dann auch noch steigen, hat der Kreditnehmer ein gutes Stück gemacht. Bei gleichbleibendem oder sogar sinkendem Zins wird die Finanzierungsmöglichkeit verteuert. Der für das Terminkreditvereinbarung geltende Zins ist nämlich ohne Rücksicht auf die Entwicklung der Zinssätze verbindlich.

Bei einem Terminkredit sind jedoch nicht nur Veränderungen des Zinsniveaus ein Risikopotenzial. Wenn das Terminkredit überhaupt nicht in Anspruch genommen werden kann, wird das Ganze sehr aufwendig sein. Es ist daher empfehlenswert, trotz der Gefahr eines Zinsanstiegs nicht zu frühzeitig ein Neugeschäft aufzunehmen. Aus Gründen der Sicherheit wählen viele Kreditnehmer eine sehr lange Festzinsperiode.

Der Kredit läuft daher nicht zehn Jahre nach dem Festschreibungsbeginn aus, sondern je nach Zeitpunkt der Auszahlung deutlich später. Liegt der Bausparvertrag zur Zuteilung bereit, kann der Halter jedoch entscheiden, ob er das Kredit in Anspruch nimmt oder nicht. Kreditnehmer sollten sich frühzeitig um die Anschlussfinanzierung bemühen. Derjenige, der die Offerten kompetent gegenüberstellt, kann große Kosteneinsparungen realisieren.

Unter keinen Umständen darf ein vorzeitiger Abschluss eines neuen Vertrages mit der Finanzierungsbank erfolgen. Eine Terminkreditierung ist immer dann sinnvoll, wenn in absehbarer Zeit mit einem Anstieg der Zinsen zu rechnen ist. Expertentipp: Wenn Sie sich frühzeitig um die Möglichkeit einer Anschlussfinanzierung kümmern, sind Sie in einer guten Verhandlungssituation und können sich an diverse Kreditinstitute richten.

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