Bankauskunft österreich

Bankverbindung Österreich

Bankverbindung ist die Übermittlung von Wirtschaftsdaten von der Bank an Dritte unter bestimmten Bedingungen oder wenn die Bank zur Übermittlung von Bankinformationen berechtigt ist. Die Bank ist berechtigt, eine Bankverbindung anzugeben. Vorschriften wie allgemeine Bankinformationen über Unternehmen oder die Bank ist berechtigt, Bankinformationen zur Verfügung zu stellen.

Neue Berichtspflichten der österreichischen Kreditinstitute

Bei den neuen Meldepflichten handelt es sich zum einen um die Errichtung eines Zentralkontoregisters durch das Bundesministerium der Finanzen mit entsprechenden Auskunftsrechten. Andererseits müssen in Zukunft signifikante Mittelabflüsse und - im globalen Zusammenhang - relevante Finanzdaten (einschließlich der damit verbundenen personenbezogenen Daten) automatisch gemeldet werden. Gegenüber dem im Monatsmai publizierten Bewertungsentwurf zur Gesetzesnovellierung hat das BMF im Zuge der letzten Gesetzesnovellierung überraschenderweise eine spezielle Meldepflicht für so genannte "Lurker" eingeführt:

Signifikante Mittelzuflüsse aus Liechtenstein oder der Schweiz, die in naher Zukunft bei der Umsetzung der entsprechenden Besteuerungsabkommen erfolgt sind, sind von den Kreditinstituten zu berichten oder - ersatzweise - einem einmaligem Abzug zu unterziehen. Am weitesten verbreitet sind die neuen Meldepflichten für inländische Bankkunden wohl durch die Errichtung des Kontenzentralregisters durch das BMF.

Für die Erstellung des Kontoregisters stellen die Österreichischen Kreditinstitute die für die Erstellung des Kontoregisters erforderlichen Daten und Kontodaten zur Verfügung. Interessieren sich die Steuerbehörden dann auch für den Inhalt der Depots oder Depots, sind die Kreditinstitute in Zukunft - aufgrund des starken Widerstandes der Interessenvertreter, jedoch erst nach gerichtlicher Genehmigung - gezwungen, einem entsprechend ausgeformulierten Informationsersuchen in gerechtfertigten Anlässen nachzukommen (sic!).

Für die Übermittlung der Angaben an die Steuerbehörden sind wieder die inländischen Kreditinstitute zuständig. Sie sind dazu angehalten, zunächst die Rechnungen von Staatsbürgern (und juristischen Personen) aus den Mitgliedstaaten oder den beteiligten Mitgliedstaaten zu ermitteln und diese dann an die (österreichische) Finanzverwaltung zu übermitteln. Der Österreichische Staat übermittelt die Angaben seinerseits ( "auch automatisch") an die ausländische Steuerverwaltung im Wohnsitzland des Anlegers.

Dabei ist zwischen neuen Konten und bestehenden Konten zu differenzieren, bei denen alle Neueröffnungen nach dem 1. Oktober 2016 als neue Konten gelten. In diesen Fällen muss die BayernLB bereits bis zum Stichtag 31. Dezember 2017 (und dann jährlich bis zum Stichtag) einen neuen Prozess der Kundenakzeptanz durchlaufen und nachweisen. Bei den meldepflichtigen Vorratskonten sind für den Zeitraum bis zum 31. Dezember 2018 (hoher Wert) bzw. bis zum 31. Dezember 2019 (niedriger Wert) wertmäßige Übergangszeiträume zur Berichtspflicht geplant.

Die Schweiz und die EU haben sich auch auf den automatisierten Austausch von Informationen in Steuerfragen verständigt, obwohl die Implementierung voraussichtlich erst 2017/2018 stattfinden wird. Mitteilung von Abflüssen. Parallel zur Umstellung auf das Kontenregister werden die Kreditinstitute das Bundesministerium der Finanzen seit dem 1. März 2015 auch über erhebliche Mittelabflüsse aus inländischen privaten Konten unterrichten. Die Kreditinstitute kommen ihren aktuellen Berichtspflichten in der Regel auf monatlicher Basis nach den gesetzlichen Vorschriften nach.

Der erstmalige Ausweis von Geschäften im Bereich 1.3. 2015 bis 31.12. 2015 muss bis längstens 31.10. 2016 und für 2016 bis längstens 31.1.2017 erfolgt sein. Die detaillierten Anforderungen des Auftraggebers sind noch offen. Berichterstattung über Kapitalzuflüsse. Das Bundesfinanzministerium hat den inländischen Instituten im Zuge des Bankpakets eine weitere Meldepflicht aufgezwungen, die etwas verwunderlich und sicher durch die Weigerung der schweizerischen Staatsorgane, Informationen zu liefern, begründet ist:

Meldepflichtig sind Sachkapitalzuflüsse aus der Schweiz oder Liechtenstein, d.h. mind. EUR 60.000, in der Berichtsperiode 1. Juli 2011 bis 31. Dezember 2012 (Schweiz) oder 1. Januar 2012 bis 31. Dezember 2013 (Liechtenstein). Kurz vor dem in Kraft getretenen Doppelbesteuerungsabkommen mit der Schweiz und Liechtenstein hofft das BMF, Aufschluss über diejenigen zu erhalten, die aus beiden Staaten Geld abgehoben und nach Österreich überwiesen haben, um den Berichten und Vorsteuern der schweizerischen und liechtensteinischen Kreditinstitute zu entkommen.

Inländische Kreditinstitute müssen ihrer Meldepflicht bis zum 31. Dezember 2016 nachkommen. Melde- oder Vorauszahlungspflicht: Möchte der Vorsorgenehmer verhindern, dass seine Hausbank eine diesbezügliche Meldepflicht über die relevanten Vermögensschwankungen aus der Schweiz oder Liechtenstein erlässt, kann er sie bis längstens 31. März 2016 auffordern, die Vermögensgegenstände einer Einmalvorauszahlung von 38% zu unterwerfen.

Das Kreditinstitut wird dann die Steuer (sofern genügend Mittel vorhanden sind) bis zum 30. September 2016 abziehen. Doch Vorsicht: Wenn der Kundin oder der Kundin dies nicht mitgeteilt wird, wird die Kundin oder der Kundin Ihre Meldepflicht erfüllen, und zwar ungeachtet dessen, ob es sich bei dem Geld um schwarzes Geld oder um bereits ordentlich versteuerte Erträge oder nicht.

Für die BayernLB ist es auch unerheblich, ob der Auftraggeber die Vermögensgegenstände oder Erträge im Zuge einer freiwilligen Offenlegung vor der Mitteilung offen gelegt hat. Damit muss der betreffende Verbraucher selbst bestimmen, ob er die Folgen der Mitteilung der Nationalbank zu fürchten hat, ggf. die (anonyme) Vorauszahlung wählen muss oder ob er im Zuge einer Steuerselbstauskunft den Weg der Selbstauskunft der Ist-Einnahmen gehen will.

Die Datenerhebung beim Kreditantrag erfolgt durch: smava GmbH Kopernikusstr. 35 10243 Berlin E-Mail: info@smava.de Internet: www.smava.de Hotline: 0800 - 0700 620 (Servicezeiten: Mo-Fr 8-20 Uhr, Sa 10-15 Uhr) Fax: 0180 5 700 621 (0,14 €/Min aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min) Vertretungsberechtigte Geschäftsführer: Alexander Artopé (Gründer), Eckart Vierkant (Gründer), Sebastian Bielski Verantwortlicher für journalistisch-redaktionelle Inhalte gem. § 55 II RStV: Alexander Artopé Datenschutzbeauftragter: Thorsten Feldmann, L.L.M. Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg, Berlin Registernummer: HRB 97913 Umsatzsteuer-ID: DE244228123 Impressum