Fehlerhafte Widerrufsbelehrung Dsl Bank 2008

Falsche Widerrufsbelehrung Dsl Bank 2008

Die DSL Bank hat 2005/2006 wahrscheinlich auch falsche Widerrufsbelehrungen verwendet. ("EuGH", Urteil vom 10.04. 2008, Rechtssache C-412/06). Das war die Überschrift "Widerrufsbelehrung". Widerrufsjoker: Das Darlehen, sofern es nicht vollständig zurückgezahlt wurde, spiegelt sich im Volumen des Jahres 2008 wider.

Die Widerrufsbelehrung der Dresdener Bank AG aus dem Jahr 2008 ist nach Auffassung des Oberlandesgerichts Düsseldorf falsch.

Gemäß einer Entscheidung des Amtes Düsseldorf vom 3. Juli 2014 (I-14 U 59/14) sind die von der Dresdener Bank AG im Jahr 2008 verwendeten Widerrufsbelehrungen falsch und ein Jahr später erklärt der widerruf ist damit rechtsgültig. Die Betoninstruktion benutzt zum einen den bereits als falsch eingestuften Wortlaut "frühestens nach Eingang dieser Instruktion", zum anderen kann sich die Bank nach Ansicht des Oberlandesgerichts Düsseldorf auch nicht auf den Schutz der berechtigten Erwartungen stützen.

Der Schutz des Vertrauensschutzes wird vom OGG mit folgendem Zusatz nach der Rubrik "Widerrufsbelehrung" verweigert: "Nach Mustern gem. 14 der BGB-Informationspflichten-Verordnung" sowie den besonderen Merkmalen des aktuellen Falles (die jedoch immer in der Erfahrung des Autors mit den Anweisungen der Dresdener Bank aus diesem Zeitabschnitt zu finden waren), da die Bank die Widerrufsbelehrung am Ende der Allgemeinen Kredithaftungsbedingungen gedruckt hatte, obwohl dies nach dem Wortlaut im Hauptkreditvertrag nicht zu vermuten war.

Damit war angesichts des Zusatzes für den Durchschnittsverbraucher nicht einmal mehr deutlich, dass es sich bei den am Ende der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (mit Bezug auf ein offizielles Modell) gedruckten Informationen tatsächlich um die verbraucherkreditrechtlichen Widerrufsbelehrung handelte. Die Tatsache, dass die Betonanweisung durch die Änderung des Begriffs "uses" in "use" auch eine Verarbeitung gegenüber dem offiziellen Modell hat, musste das Bundesgericht zur Untermauerung seiner Begründung überhaupt nicht mehr in Anspruch nehmen.

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Widerruf Joker - auch ohne Rechtsanwalt möglich?

Bei vielen Immobilieneigentümern kommt der Rücktritt eines Kredites aufgrund einer falschen Widerrufsbelehrung inrage. Es gibt zwei Wege, den Rücktritt eines Kredites gegenüber Ihrer Bank durchzusetzen. Hier sind die Erlebnisse mit dem Widerrufsjooker dargestellt, die wir in den letzten Wochen mit der Widerrufsgemeinschaft zusammengetragen haben. Doch wer hat ein dichtes Depot, mit dessen Mitteilung er seine Bank unter Zugzwang bringen kann?

Wenn die Bank Ihnen die kühle Schulter gibt, ist der Weg zum Rechtsanwalt noch offen. Schlechter aussieht es jedoch, wenn der Kundin ohne fachkundige Ratschläge mit der Bank eine Einigung erzielt, die ihm auf den ersten Blick niedrige Zinssätze anbietet - auf den zweiten aber zu einem schlechten Selbstzweck werden kann.

Nehmen wir an, Sie haben einen Darlehensvertrag aus dem Jahr 2008, für den Sie fünf Prozentpunkte Zins entrichten. Der Festzinsvertrag läuft bis 2018, nun erklärten Sie Ihrer Bank gegenüber den Rücktritt dieses Kredits aufgrund einer falschen Widerrufsbelehrung. Sie lehnt den Rücktritt zunächst ab, macht Ihnen dann das folgende Abfindungsangebot "auf der Grundlage der seit vielen Jahren bestehenden soliden Kundenbeziehung" oder "als Geste des Firmenwertes " und natürlich "ohne Anerkennung einer rechtlichen Verpflichtung": Sie entrichten von nun an nur noch drei Pro zent statt fünf prozentig.

Derjenige, der ein solches Gebot erhält und es akzeptiert, verfällt in einen Bauerntunnel der U-Bahn. Mit einer verbleibenden Festschreibungszeit von drei Jahren spart man zwei Prozentpunkte pro Jahr, also sechs Prozentpunkte. Anschließend bezahlen Sie aber auch für weitere sieben Jahre einen Zinssatz von drei Prozentpunkten. Wenn Sie nämlich heute für die Zeit von 2018 - dem Ende der ursprünglich festgelegten Zinsperiode - bis 2025 ein so genanntes Forward-Darlehen aufnehmen, bezahlen Sie einen Zinssatz von höchstens 1,5 bis 2 Prozentpunkten bei angemessener Auslastung.

Im Vergleich zu den drei Prozentpunkten, die Ihnen Ihre Bank bietet, ist dies eine Prämie von einem bis 1,5 Prozentpunkten im Jahr. Über sieben Jahre berechnet, bezahlen Sie sieben bis 10,5 Prozentpunkte mehr - nachdem Sie in den ersten drei Jahren bisher sechs Prozentpunkte "eingespart" haben. Bei einer sehr hohen Rückzahlung (z.B. vier bis fünf Prozentpunkte pro Jahr) kann Ihnen dieses Übernahmeangebot Ihrer Bank einen kleinen Nutzen verschaffen, denn die kostspieligen Zinssätze "hinter" schaden nicht mehr so sehr.

Bei den meisten Verbrauchern ist es jedoch unter dem Strich so, dass Sie bei einem solchen Kauf nichts angespart haben, aber vielleicht auch noch zusätzlich bezahlt haben - und die Gelegenheit des Auszahlungsjookers genutzt haben. Daher sollten Sie ein solches "Kompromissangebot" Ihrer Bank exakt und zielgerichtet kalkulieren. Und noch besser: Sie können sofort einen fachkundigen Rechtsanwalt finden, zum Beispiel mit Unterstützung der Interessengemeinschaft Breitruf.

Weil es Ihrer Bank klar macht, was sie von einem solchen Übernahmeangebot hält: namentlich wenig. Die Erfahrung hat gezeigt, dass viele Kreditinstitute solche Bauerntaten nicht einmal ausprobieren, wenn ein Rechtsanwalt mit einem klaren Vorsprung hinzugezogen wird.

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