Zinsen bei der Sparkasse

Sparkassenzinsen

Der Druck auf die bayerischen Sparkassen nimmt zu. Bezahlen die Sparbanken zu wenig Zinsen? Diejenigen, die in den 90er Jahren mit den Sparbanken einen langfristigen Sparvertrag abschliessen wollten, landeten in der Praxis meist bei "premium savings flexible". Die Kontrakte sehen neben den Staffelprämien einen veränderlichen Zins zwischen drei und fünf Jahren vor. Aber allmählich wurde der Zins weiter gesenkt und in den aktuellen Niedrigzinsperioden sind es magere 0,001 Prozentpunkte pro Jahr.

Das Verbraucherzentrum Sachsen stellt nun die Frage, nach welchen Merkmalen die Reduzierung erfolgt ist. Sie besagt in den jeweiligen Vertragsklauseln nur: "Die Spareinlagen sind veränderlich, derzeit mit 3 Prozentpunkten verzinst" und "Die Sparkasse bezahlt zusätzlich zum aktuellen Zins am Ende des Kalenderjahrs eine Verzinsung von S". Konsumentenschützer empfinden dies als eher verschwommen, da es nicht zeigt, wie die Zinssätze an die Entwicklung der Zinssätze am Kapitalmarkt angeglichen wurden.

Es gibt jedoch Entscheidungen des Obersten Gerichtshofs, die eindeutig festlegen, wie die Zinssätze angepasst werden sollen. Das Ergebnis war, dass den meisten Anlegern nicht genügend Zinsen bezahlt wurden. Jeder, der vor etwa 25 Jahren anfing, 100 Mark oder 51,13 Mark pro Monat zu zahlen, hätte nach Angaben des Landesverbandes der Sachsen einen mittleren vierstelligen Zinssatz verpassen können.

Zusätzlich zu ihrer Aufforderung an die Kreditinstitute, das für ihre Kundschaft geltende Recht zu beachten, eröffnet die Konsumentenzentrale Sachsen ab dem 16. Januar 2019 den interessierten Konsumenten die Möglichkeit, ihre langfristigen Sparverträge von Kreditspezialisten für einen Geldbetrag von 85 EUR anpassen zu laßen. Auf der Grundlage des Sachverständigengutachtens können Forderungen gegen die Sparkasse durchgesetzt werden.

Unterstützt wird sie auch hier durch die Konsumenteninformation.

Die Sparkasse zur Zahlung von Verzugszinsen

Nach Angaben des Verbraucherschutzes haben 200 Sparer aus dem erzgebirgischen Raum Anspruch auf viel Kapital, einige sprechen von knapp 8000 EUR. Nach der Kündigung der Premium-Sparverträge der erzgebirgischen Sparkasse im vergangenen Jahr an Hunderte von Kunden waren viele Konsumenten in Konflikt geraten. Es wird behauptet, dass das Finanzinstitut seit Jahren bei der Anpassung der Zinssätze einen Irrtum begangen hat. Nach Angaben von Simone Woldt, Chefin der Verbraucherzentrale in Aachen, wurden bei ersten Kalkulationen Summen zwischen 2238 und 7722 EUR ermittelt, die im Zins unterbezahlt wurden.

Seit 1993 bietet die erzgebirgische Sparkasse Premium-Sparverträge an. Mit zunehmender Dauer eines Sparers, der einen fixen Monatsbetrag bezahlt, steigen die Beiträge. Jahr erhielt der Sparende eine 50-prozentige Provision auf seine jährlichen Zahlungen. Dieser Aufschlag ist derzeit jedoch nicht das Thema, sondern der variable Zins, den der Sparende erhalten hat.

Der Irrtum der Sparkasse besteht darin, dass sie den veränderlichen Zinssatz nicht an den Marktzinssatz angeglichen hat, so die Konsumentenschützer. Beispiel: Ein im Oktober 1993 geschlossener Premium-Sparvertrag hatte einen anfänglich flexiblen Zinssatz von 5 Prozentpunkten pro Jahr. 100 Mark oder 51,13 EUR wurden in jedem Monat bezahlt. Die Sparkasse hat den Arbeitsvertrag am Ende des Jahres 2018 beendet.

Der letzte Zinssatz lag bei 0,001 Prozentpunkten pro Jahr. Während der Laufzeit des Vertrages hat die Sparkasse Zinsen in Hoehe von 2179 EUR gezahlt. Bei der vom Verbraucherverband durchgeführten Prüfung wurde ein Unterschied von 4963 EUR festgestellt. "Bei der Verwaltung von Prämiensparverträgen halten wir uns an die Vorschriften des Bundesgerichtshofs. Wir können mit den Anforderungen der Verbraucherstelle nichts anfangen", sagt Pressesprecher André Leonhardt.

"Wir würden nur dann Zinsen zahlen, wenn ein Gericht bestätigte, dass wir einen Irrtum begangen hatten. "Die Konsumentenschützer erachten jedoch die Zinsklausel in den Premium-Sparverträgen als wirkungslos, da die Sparkasse nicht offengelegt hätte, auf was sie sich stützt. Die Sparkasse hat in einem speziellen Falle 1089,30 EUR angeboten, wenn die Verbraucherberatungsstelle und der Verbraucher diesen Abgleich geheim hielten.

"â??Wir haben den Ausgleich fÃ?r den Verbraucher nicht akzeptiert, sondern den Prozess vor die Vermittlungsstelle des Sparkassen- und Giroverbands gestellt.

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